Gedicht über den eigenen Wettlauf

der Wettlauf beginnt…

Wer bin ich denn?Wettlauf

Was muss ich mir noch alles gefallen lassen, bevor ihr alle merkt, dass nichts mehr geht?
Das mein Lebenswille für dieses primitive Leben einfach verweht?

Ich kämpfe gegen mich und den Rest und bin doch am verlieren,
Ich bin doch viel zu dumm um eure Welt zu kapieren.

Für euch ist das Leben meist ein Genuss,
ihr habt alles was ihr wollt im Überfluss.

Überfluss den hab ich auch,
doch bekomm ich nie das was ich wirklich brauch.

Was brauch ich denn?!

Oh nein, ich merke es, der Trieb fängt an zu brennen.
Mein Puls, er steigt und ich steh jetzt auf und fang an zu rennen.

Verzweiflung steigt auf in mir und ich renne weiter,
es fehlen immer mehr Sprossen auf meiner Lebensleiter.

Stundenlang bin ich nun am Laufen,
verlagere mein Innerstes zu euch nach außen.

Ich halte an,
bin an dem Punkt, wo ich nicht mehr rennen kann.

Mir tut alles weh und auch wenn ich weiter geh,
werd ich es nie schaffen, wie oft hab ich euch um Verständnis angefleht?

Ich schreie meine Gefühle in den Wind,
ich bin nicht mehr euer Kind.

Bin allein und will nicht mehr ich selber sein.
Ich mache mich krank,
kann mir nie das geben was ich selbst von euch verlang!

Ich stelle es ab, ich hab es lange schon bedacht.
Ich höre jetzt auf, denn mein Atem brennt in meiner Brust.
Der Schmerz macht taub und führt endlich zum Gefühlsverlust.

Ein blutiges kaltes Lächeln wird das letzte sein,
was auf meinem Gesicht für euch scheint.

Und vergessen werdet ihr mich, so wie ihr alles um euch herum vergesst
Danke, ihr habt das stumpfe Messer gekonnt an meiner Lebensader angesetzt.
Einfach durch zu ziehen, dazu ward ihr zu feige,
aber das konnte ich auch gut alleine.

Mut ist nicht das was mir fehlt, ich bin nur die, die euch niemals quält.

AradiA

Medienmanagerin B.A.